Philharmonie

Standort: Huyssen-Allee, Essen

Bauherr: Stadt Essen

GaLa-Architekten:
Kipar Landschaftsarchitekten
Milano, Duisburg

Leonhards:

Das Projekt Philharmonie stellte gleich mehrere Herausforderungen dar: Zum einen sollte der in den 50er Jahren erbaute Saalbau restauriert und wiederhergestellt werden. Das bedeutete eine Sanierung des Gebäudekomplexes, zu dem ein großer Philharmonie-Saal, mehrere Spielsäle, ein Empfangsbereich, mehrere Proberäume, ein Mitteltrakt und der RWE-Pavillon gehören. Zum Anderen sollten auch die Außenanlagen erneuert werden.

Bei der Lösung dieser Aufgabe war Abwechslung Trumpf: Während im vorderen Bereich zur Huyssen-Allee der große Vorplatz aus sandfarbenem gestrahlten Betonwerkstein mit schwarzer Basaltbänderung und großzügiger Stufenanlage dominiert, steht der hintere Bereich mit Garten-Terrasse und RWE-Pavillon im Kontrast zu der direkt anschließenden Parklandschaft des Stadtgartens. Der neue Haupteingang, der sich nun an der Nordseite mit Blick auf das Aalto-Theater befindet, sticht vor allem dank der roten Asphaltflächen ins Auge.


Besonderheiten:

Eine spezielle Herausforderung bestand darin, flexibel und kreativ zu sein. So waren aufgrund der alten Bausubstanz im Detail immer wieder Sonderlösungen gefragt. Mit Abbruch- und Kanalarbeiten, Pflaster-/Plattierungs- und Asphaltarbeiten, Dachterrassen und umfangreichen Vegetationsarbeiten kam letztlich das gesamte Leistungsspektrum des GaLaBaus zum Tragen.

Bausumme: ca. 1,7 Mio. €

Baujahr/Fertigstellung: 2004